Dehnungsstreifen an der Brust

Dehnungsstreifen Brust

Unsere Haut ist eines der wichtigsten Organe zum Schutz unseres Körpers. Sie begleitet uns ein Leben lang und muss dabei einiges mitmachen. UV-Strahlung, Umwelteinflüsse und Dehnung und Erschlaffung durch Wachstum und Gewichtsschwankungen sind nur einige Strapazen, die unsere Haut auf sich nehmen muss. Die eigene Haut optimal zu pflegen und so sowohl den Schutz zu erhalten, als auch ein gesundes Hautbild zu unterstützen ist für die meisten Frauen ein Pflichtprogramm, das bereits zur täglichen Routine wurde.

Eine Schwangerschaft stellt einen Ausnahmezustand für den ganzen Körper dar. Alles ändert sich und die Haut, vor allem im Bereich des Bauches und der Brust, unterliegt enormer Beanspruchung durch Dehnung. Nicht selten reißt das Bindegewebe und unschöne Dehnungsstreifen werden sichtbar. Folgender Beitrag soll klären, wie die Schwangerschaftsstreifen entstehen, wer betroffen ist und was Du tun kannst um vorzubeugen oder welche Maßnahmen Du ergreifen kannst, wenn Du bereits Dehnungsstreifen hast. Dabei soll aber vor allem auf Schwangerschaftsstreifen im Bereich der Brust eingegangen werden.

Die Entstehung von Dehnungsstreifen

Dehnungsstreifen gehören zur Gruppe der Narben. Sie entstehen, wenn das Bindegewebe unter der Haut durch enorme Spannung reißt.

In der Schwangerschaft legst Du stark und oft schnell an Gewicht zu. Das ist sehr wichtig für die Zeit nach der Geburt, denn du brauchst Reserven für die anstrengenden Wochen mit Deinem Neugeborenen.

Nach dem Bauch sind die Brüste am häufigsten von Dehnungsstreifen betroffen. Bereits während der Schwangerschaft werden deine Brüste größer um sich auf das Stillen vorzubereiten. Extrem wird es, wenn der Milcheinschuss, nach etwa vier Tagen ab Geburt, einsetzt. Deine Brüste werden prall gefüllt sein um deinem Kind zu geben was es braucht. In 90 % der Fälle kann das Bindegewebe unter der Haut dieser Belastung nicht standhalten und reißt. Diese Risse im Bindegewebe unter der Haut sind dann als Dehnungsstreifen erkennbar.

Dehnungsstreifen Brust

Wer bekommt Dehnungsstreifen?

Vor allem Schwangere sind von den lästigen Streifen betroffen. Aber grundsätzlich können Dehnungsstreifen bei jedem auftreten. Starke und schnelle Gewichtszunahme oder schnelles Körperwachstum können Ursachen sein. Auch wer sehr schnell Muskeln aufbaut ist unter Umständen von Dehnungsstreifen betroffen. Häufig treten sie am Bauch, den Brüsten, der Hüfte und manchmal auch im Bereich der Oberschenke oder, vermehrt bei heranwachsenden Männern, im Kreuz auf.

Die Vorbeugung/ Die Behandlung von Dehnungsstreifen an der Brust

Es ist nachgewiesen, dass die Festigkeit und Elastizität des Bindegewebes erblich bedingt ist. Wenn du ein starkes Bindegewebe hast, Gratulation! Dennoch kann auch dieses durch die extreme Belastung einer Schwangerschaft reißen. Außerdem ist Bindegewebe im Brustbereich von Natur aus ein wenig weitmaschiger angelegt.

Wenn du den Streifen von Vorn herein keine Chance geben willst, dann hilft nur eines: die ausreichende Versorgung mit wertvollen Ölen, die der Haut möglichst viel Vitamin E bieten können. Vitamin E unterstützt die Elastizität und wirkt auch Hautverfärbungen entgegen. Weitere Informationen zu den 3 bei Schwangeren beliebtesten Ölen findest Du hier.

Sind bereits Dehnungsstreifen aufgetreten, solltest Du Deine Brüste trotzdem regelmäßig eincremen. Am besten jeden Tag in Kombination mit einer leichten Zupfmassage. Dadurch wird die Durchblutung in deinen Brüsten angeregt und die wertvollen Öle können optimal aufgenommen werden. Es gibt auch spezielle Cremes für gerade auftretende Streifen. Je eher Du diese anwendest desto besser das Ergebnis! Grüner Tee hilft zum Beispiel bei frischen Narben.

Dehnungsstreifen Brust

Wenn Du dein Kind bereits stillst, können die leichten Massagen den Milchfluss anregen. Auch wenn du zu viel Milch hast und deine Brüste oft schmerzen, können die Massagen mit dem Öl Abhilfe schaffen. Überschüssige Milch wird abgestrichen und du kannst dich dabei ein wenig entspannen.

Wie sehr die Brüste während der Schwangerschaft wachsen ist von Frau zu Frau verschieden. Wichtig ist, von Anfang an auch die Brüste mit ausreichend Feuchtigkeit/Öl zu versorgen. Das Brustwachstum setzt normalerweise schon im zweiten Monat ein und kann dann durchaus sehr schnell voranschreiten. Deshalb immer fleißig ölen – und auch die Brüste nicht vergessen!

.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*